Zuletzt notiert

Urlaubszeit & Tragenachwuchs – Beratungspause!

11120919_10153622839757439_719327865_n

Im Moment kommt es hier „doppelt“: Zum einen sind ja Ferien. Zum anderen befinde ich mich gerade im letzten Trimester und erwarte einen neuen Tragling im September.

Bis dahin (und noch etwas darüber hinaus) biete ich keine Trageberatungen mehr an. Das übernimmt eine liebe Kollegin. Name, Kontaktdaten und Konditionen werden noch bekannt gegeben.

Weitere Infos gibt es ab Ende August hier an dieser Stelle.

Viele Grüße,

Eure Gerlinde

Darf ich vorstellen? Tragepuppe Mira

Keine Trageberatung läuft ohne sie: „Mira“ ist meine Tragepuppe.

Tragepuppe "Püppi"

Tragepuppe „Mira“

Sie begleitet mich zu Trageberatungen & Workshops. Mit ihr können Sie die ersten Bindeversuche starten – in Ruhe.

Der Name ist übrigens eine Erinnerung: Das Baby der ersten Beratung hieß ebenfalls Mira. Unter Trageberaterinnen eine kleine Tradition, diese Namensvergabe.

Tragepuppen – warum eigentlich?

Natürlich wollen Sie mit dem eigenen Kind üben. Werden Sie auch. Die Abfolge der Handgriffe und die Sicherheit beim Binden erlernt sich allerdings mit der stillen, sehr kooperativen „Mira“ besser. Die hält nämlich still, meckert nicht beim wiederholten Aufnehmen und Absetzen. Wenn beim ersten Bindeversuch mal ein Handgriff verrutscht, kann nichts Schlimmes passieren.

Erst wenn die Handgriffe sitzen und Sie sich sicher fühlen, geht es an das eigene Baby. Geübt wird in der Trageberatung immer beides: Binden und Schnallen mit der „Mira“ sowie mit dem eigenen Kind.

Tragetücher waschen, pflegen, trocknen

Das (neue) Tuch ist endlich da. Und jetzt?

Einmal waschen, bitte!

Jedes neue Tuch sollte vor dem ersten Binden und Tragen gewaschen werden. Erst mit der Wäsche stabilisiert sich das Tragetuch. Außerdem laufen alle nagelneuen Tragetücher um einen kleinen Prozentsatz ein – nach der ersten Wäsche ist das Tragetuch dann „fertig“ in Länge und Stabilität.

Bitte immer die Waschanleitung der Tragetuchhersteller beachten.

In der Regel gilt:

  • maximal 30°C in der Waschmaschine, bei niedrigen Umdrehungen
  • flüssiges Waschmittel, bevorzugt Feinwaschmittel oder ökologisches Waschmittel
  • NIEMALS Weichspüler verwenden

Wolle- & Seidentücher verlangen in der Regel Handwäsche. Das lässt sich in der Badewanne gut erledigen oder einer passenden, nicht abfärbenden Waschwanne – maximal handwarmes, eher kaltes Wasser.

Folgewäschen:

  • immer dann, wenn das Tuch schmutzig wird – die meisten Tragetücher sind sehr pflegeleicht und nehmen nur wenig Schmutz an
  • nach längerer Lagerung im Schrank
  • vor Verkauf/Tausch

Und Trocknen, bitte!

Reine Baumwoll-Tragetücher dürfen in der Regel in den Trockner (bitte Herstellerangaben beachten!). Sie werden dort besonders schnell weich. Tennisbälle im Trockner verstärken den Effekt und machen das Tuch noch anschmiegsamer.

Es wurden auch schon lange Meter Tragetuchstoff auf Wäscheständern, Regalen und Schaukelrahmen gesichtet.

Tragetücher mit Seidenanteil dürfen zum Trocknen nicht in die Sonne und keinesfalls in den Trockner. Die Faser wird spröde, das Tuch lässt sich später schlechter binden. Besser im Schatten trocknen, auch wenn es etwas länger dauert.

Das Tuch ist hart – und nun?

So manches neue Tuch kommt ziemlich „brettig“ aus der Verpackung. Mühsam zu Binden, gerade für Einsteiger.

Erfahrene Tragetuch-Inhaber sprechen dann vom „weichprügeln“: Das Tuch dient als Schlafunterlage, wird mehrfach gewaschen und getrocknet; geflochten (Video-Anleitung) und immer wieder gebunden. Ein bisschen Geduld ist notwendig, dafür lohnt es sich aber.